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Glossar

Digital Rights Management Systems
letzte Aktualisierung: 18.05.2006

Die rasante Verbreitung medialer Inhalte, die schneller umsonst zu kopieren als kostenpflichtig zu erwerben sind, hat die Rechteverwerter zum Angebot kommerzieller digitaler Vertriebswege bewegt. Digital Rights Management-Systeme (DRMS) sollen nun helfen, die breite Masse der Konsumenten zum bezahlten Bezug urheberrechtlich geschützter Inhalte zurückzuführen, indem ungewünschte Kopien und Nutzungen von Inhalten verhindert oder zumindest wesentlich erschwert werden.

Typische Geschäftsmodelle sind dabei "pay per view", wo für jede Nutzung eine neue gültige Lizenz notwendig ist und Abonnements, wo man für eine bestimmten Zeitraum eine gültige Lizenz erhält. Letzteres kann z. B. ein festen Stichtag sein (24. Dezember), eine Dauer (24 Stunden oder 30 Tage) sowie quantitativ messbar sein (15 Mal abspielen, 3 mal kopieren, auf 5 mobile Endgeräte kopieren). Auch Kombinationen aus diesen Geschäftsregeln sind möglich.


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